Strom- und Energiesteuererstattung

Warum sich die Strom- und Energiesteuererstattung lohnt

Wussten Sie, dass deutsche Unternehmen jedes Jahr über 6 Milliarden Euro an Strom- und Energiesteuervergünstigungen beantragen? Laut Bundesfinanzministerium nutzen rund 6.500 Unternehmen regelmäßig die Möglichkeit der Rückerstattung – Tendenz steigend.

Doch viele Anträge werden abgelehnt oder verzögert, weil die Registrierung im Zollportal fehlt, falsche Angaben gemacht werden oder Fristen versäumt werden. Nach Schätzungen der Wirtschaftskammern gehen dadurch bis zu 10 % der möglichen Erstattungen verloren.

Seit 2024 ist die Nutzung des digitalen Zollportals mit ELSTER-Verknüpfung verpflichtend. Wer die neuen Regeln nicht kennt, riskiert bürokratische Stolperfallen – und bares Geld. 

 

Fakten und gesetzliche Rahmenbedingungen

Die Rückerstattung basiert auf:

Begünstigt sind insbesondere:

Die Erstattung kann für Strom, Gas, Öl, Wärme oder Eigenstromnutzung erfolgen – sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Typische Herausforderungen in der Praxis

Komplexe Rechtslage

Die Kombination aus StromStG, EnergieStG, EEG, UStG und DSGVO erfordert umfassende Kenntnisse. Viele Unternehmen müssen regelmäßig zwischen Steuerberatern, Energiemanagern und Hauptzollämtern koordinieren – was Zeit und Ressourcen bindet.

Fehlerhafte Anträge im Zollportal

Ein falsches Formularfeld, eine fehlende Unterschrift oder ein falscher Zählerstand – und der Antrag wird abgelehnt. Da alle Daten jetzt digital übermittelt werden, erkennt das Portal Ungereimtheiten sofort. Fehler können zu Haftungsrisiken nach § 69 AO führen, wenn sie nicht rechtzeitig korrigiert werden.

Interne Ressourcenkonflikte

In vielen Unternehmen bleibt das Thema zwischen Buchhaltung, Controlling und Energiemanagement „liegen“. Die Folge: Fristen verstreichen, Anträge bleiben unvollständig, und Rückerstattungen werden verspätet oder gar nicht ausgezahlt.

EnerNavi ersetzt keine individuelle Vor-Ort-Beratung, aber es liefert die Basis für gezielte Investitionsentscheidungen – rechtssicher, effizient und immer aktuell. 

Praxisbeispiel – Effizienz durch strukturierte Prozesse

Ein produzierendes Unternehmen in Süddeutschland stand vor einem typischen Problem:
Manuelle Antragstellung, unklare Zuständigkeiten und wiederholte Ablehnungen führten zu langen Bearbeitungszeiten.

Nach Einführung eines digitalen Prozesses und Zusammenarbeit mit einem Energiedienstleister wurden:

Das zeigt: Eine gut strukturierte Strom- und Energiesteuererstattung zahlt sich nicht nur finanziell aus, sondern stärkt auch das Vertrauen in interne Prozesse.