Abwärme gilt als einer der größten ungenutzten Hebel zur Steigerung der Energieeffizienz und Reduzierung von CO₂-Emissionen in Unternehmen. Doch viele Betriebe wissen nicht, welche Abwärmequellen im eigenen Haus existieren – geschweige denn, ob und wie sich diese wirtschaftlich nutzen lassen oder ob Meldepflichten bestehen.
Unser digitaler Energieberater liefert eine fundierte Einschätzung, ob und in welchem Umfang Ihr Unternehmen von der Meldepflicht betroffen ist – basierend auf Ihrer Branche, Ihrem Energieverbrauch und den gesetzlichen Vorgaben. Darüber hinaus analysiert EnerNavi Ihre betrieblichen Prozesse auf verwertbare Abwärmequellen und zeigt auf, welche Effizienzmaßnahmen technisch wie wirtschaftlich sinnvoll erscheinen.
Ohne gezielte Analyse und fundierte Abwärmeberatung fehlt Unternehmen ein klarer Fahrplan. Die Erstellung eines Transformationsplans, die Anwendung der ValERI-Methode (DIN EN 17463) oder die Nutzung von Klimaschutz-Förderprogrammen wie Klimaschutz-Plus wirken komplex. Zeit und Ressourcen fehlen oft, um sich im Detail damit zu beschäftigen.
Gerade mit dem Inkrafttreten des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) rückt die verpflichtende Abwärmemeldung auf der Plattform für Abwärme in den Fokus.
Meldepflichtig sind alle Unternehmen mit mehr als 2,5 GWh Endenergieverbrauch pro Jahr. Besonders betroffen sind produzierende Betriebe, Rechenzentren und größere Dienstleister.
Wer viel Energie verbraucht, muss sein Abwärmepotenzial melden, sodass es sich jenseits der eingeräumten Bagatellgrenzen bewegt.
Gemeldet werden Ort, Menge, Temperatur und Verfügbarkeit der Abwärme – unterschieden in geführte Abwärme (z. B. Abluft, Kühlwasser, Abgase mit definiertem Weg) und ungeführte Abwärme (z. B. Wärmeabstrahlung von Maschinen oder Prozessen).
Die Eingabe erfolgt einfach digital über die BAFA-Plattform, die Schritt für Schritt durch alle Anforderungen leitet.
Die Abwärmemeldung ist nicht nur eine gesetzliche Pflicht – sie ist auch eine wertvolle Grundlage für Investitionsentscheidungen.
Unternehmen können aus der Meldung direkt ableiten:
Welche Effizienzmaßnahmen wirtschaftlich sinnvoll sind, z. B. Wärmerückgewinnung, interne Nutzung oder Einspeisung in lokale Netze.
Ob Förderprogramme attraktiv werden, z. B. aus der Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW).
Wie sich Maßnahmen strategisch in den Energieeffizienzplan integrieren lassen, der für große Unternehmen ohnehin verpflichtend ist.
Wo langfristige Einsparpotenziale bestehen – sowohl bei Energie als auch bei CO₂-Kosten.
der Meldepflichten nach EnEfG. EnerNavi prüft, ob und in welchem Umfang abwärmerelevant berichtet werden muss.
von Abwärmequellen – inklusive Aufdeckung konkreter Energie- und Kosteneinsparpotenziale.
der Prozessdaten – mit klaren Vorgaben, wie Daten für die Meldung effizient und normgerecht erfasst werden.
an ValERI (DIN EN 17463), plus Überblick über passende Förderprogramme für Effizienz- und Abwärmeprojekte.
Konkret, umsetzbar und maßgeschneidert für den jeweiligen Standort und direkt in der Praxis anwendbar.
EnerNavi ersetzt keine individuelle Vor-Ort-Beratung, aber es liefert die Basis für gezielte Investitionsentscheidungen – rechtssicher, effizient und immer aktuell.
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